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Kurze Geschichte des Museums Memorial

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Clădirea fostei închisori din Sighet în timpul lucrărilor de transformare a ei în Memorialul Victimelor Comunismului şi al Rezistenţei

Die Stiftung Bürgerakademie übernahm 1993 die Ruine des ehemaligen Gefängnisses, um es in ein Museum umzuwandeln.

Für die Umsetzung dieses Vorhabens musste auf der einen Seite die Sammlung von Geldern für die Wiederherstellung des Gebäudes organisiert, auf der anderen Seite aber eine Datenbank zur Einrichtung des Museums erstellt werden. Das von Romulus Rusan 1993 gegründete und geleitete Studienzentrum führte oral-history-Aufnahmen und die Sammlung von Fotographien, Dokumenten, Objekten, Briefen, Zeitungsberichten, Büchern, Schulbüchern, Alben wie auch – auf einer anderen Ebene – die Veranstaltung von Workshops, Seminaren, Symposien, Treffen von Opfern des Kommunismus und Historiker aus Rumänien und dem Ausland, die Veröffentlichung von Büchern, die Zeugenberichte, Studien, Statistiken und Dokumente zum antikommunistischen Widerstand und seiner Niederschlagung beinhalten, durch. Bis heute konnte das Zentrum über 5.000 Stunden an Aufnahmen und 35.000 Buchseiten realisieren sowie zehntausende Dokumente (Schriftstücke, Fotographien, Audio- und Video-Kassetten) zusammentragen.

Gleichzeitig wurde nach einer Ausschreibung die Rehabilitierung des Gebäudes des ehemaligen Gefängnisses, das in ein Museum umgewandelt wurde, der Firma UROL aus Cluj übertragen, die eigentliche Ausführung oblag der Firma Stelid aus Baia Mare. Die Arbeiten dauerten bis zum Jahr 2000 an. Denn das ein Jahrhundert alte Gebäude war verfallen und voller Feuchtigkeit, die Fundamente, die Isolierungen und das Dach mussten erneuert werden, die innern Wände, die sowieso neu angestrichen worden war und nicht mehr an die Zeit der 1950er Jahre erinnerten, wurden geweißelt.

Als Ergebnis von arbeitsintensiven Forschungen wurde jede Zelle zum Ausstellungsraum, in denen, zunächst in provisorischer Form, dann in einer endgültigen, in chronologischer Reihenfolge die großen Themen der kommunistischen Repression, der Zerstörung des Rechtsstaates und seine Ersetzung durch ein totalitäres Gebilde präsentiert werden.

Die historische Forschung wurden von den Angestellten und Mitarbeitern des Studienzentrums realisiert, während sich folgende Firmen um die museologische Gestaltung kümmerten: Ozana Design – Designer Ştefan Popa; Prima Metal – Architekten Radu Canciovici und Ciprian Ionescu; Lime Production – Designer Bogdan Dumitrescu, Forum Art – Architekt Dan Popovici, Ghildus Design System – Designer Alexandru Ghilduş, APGA – Architekt Petru Gheorghiu, MB Studio – Architekten Matei Marcu und Octavian Carabela.