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Museum: Saal 41 – Ethnische und religiöse Repression

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Sala 41

Auch die ethnischen Gemeinschaften in Rumänien litten während der kommunistischen Ära. Im Januar 1945 wurden mehr als 75.000 Angehörige der deutschen Minderheit in Rumänien zum “Wiederaufbau” der durch den Krieg zerstörten Wirtschaft in die Sowjetunion deportiert. 20 % sind dort gestorben. Die Überlebenden konnten erst 1949-1950 nach Rumänien zurückkehren. 44.000 Personen aus dem Banat und Mehedinti, darunter Rumänen, Deutsche, Bulgaren, Arumänen, Bessarabier, Serben, wurden in den Baragan deportiert, wo sie gezwungen wurden, sich Unterkünfte zu bauen und bis 1956 den Boden zu bearbeiten. Nach dem Aufstand in Ungarn wurde die ungarische Minderheit in Siebenbürgen Verfolgungen ausgesetzt, es fanden zahlreiche Festnahmen statt. Die Angehörigen der jüdischen Gemeinschaft wurden durch Zionistenprozesse verfolgt.

In der temporären Ausstellung im Museum in Sighet werden Aspekte der Zionistenprozesse, des Prozesses gegen die Gruppe deutscher Schriftsteller und der Prozesse gegen einige religiöse Führer der ungarischen Gemeinschaft vorgestellt.