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Museum: Säle 25-26 – Eine Chronologie des Kalten Krieges

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“Von Stettin am Baltischen Meer bis nach Triest an der Adria ist ein eiserner Vorhang auf den Kontinent heruntergekommen”.

O cronologie a războiului rece

Mit diesem Satz wurde eines der merkwürdigsten Phänomene der Zeitgeschichte definiert.
Der KALTE KRIEG hat mit seiner unerträglichen Spannung eine Hälfte des 20. Jahrhunderts belegt, jenes Jahrhunderts, in dem zwei Weltkriege, ertränkt im Blut einiger Millionen Menschen, stattfanden. Einige haben ihn sogar “den Dritten Weltkrieg” genannt.
Denn, obwohl keine Kriegserklärung mehr gegeben wurde, starben weitere Millionen Erdenbewohner in lokalen Kriegen, in organisierten Massakern, in Gefängnissen und Zwangsarbeitslagern. Noch seit 1945 befanden sich zwei Drittel der Territoriums Europas unter sowjetischer Besatzung. In Asien, das selbst von chinesischen und sowjetischen Kolchosen bedeckt war, wie auch in Afrika wurden viele der Länder, die ab einem bestimmten Moment Länder “der Dritten Welt” genannt wurden, vom Kommunismus geschluckt.
1979 erreichte der sowjetische Kolonialismus allerdings seinen Höhepunkt durch den Korrumpierungsversuch Afghanistans. Aber jenes ganze übermäßige Ungleichgewicht, an das sich die Welt bereits gewöhnt hatte, wurde, so als ob ein Bogen reißen würde, in den 80er Jahren über den Haufen geworfen. Die Lösung zur Überwindung der Krise, welche die Menschheit seit dem letzten Tag des Krieges zermürbte, tauchte 1989 auf.
Obwohl es noch Länder gibt, in denen die Demagogie und sogar der Wahnsinn der Führer die Menschheit mit Zerstörung bedrohen, ist diese erwachsen genug, sich nicht von Neuem in den ausgeleierten Seilen des Frontenkriegs zu verfangen.
Alle Worte sind gesprochen.
Aber die Taten sprechen für sich selber.
Die Ausstellung wurde im Rahmen der Gedenkstätte für die Opfer des Kommunismus und für den Widerstand (Stiftung Bürgerakademie) vom Internationalen Zentrum für Studien über den Kommunismus aus Bukarest erstellt. Die Ausstellung wurde im Rahmen des internationalen Projekts “History after the Fall” mit finanzieller Unterstützung durch das Programm “Culture 2000” der Europäischen Kommission organisiert.